Dämmung

Ein Grossteil der Wärme in den Räumen entweicht bei einem schlecht gedämmten Wohngebäude ungenutzt über den Keller, durch die Außenwände und durch das Dach. Die beste Methode, Heizkosten zu sparen, ist deshalb, Ihr Haus dick einzupacken. Außerdem erhöhen Sie dadurch die Oberflächentemperaturen an den Aussenbauteilen, also an den Wänden, Decken und Böden. Damit senkt eine gute Wärmedämmung das Schimmelrisiko im Haus. Zudem machen Sie so Ihr Zuhause spürbar behaglicher. Die geförderte Energieexperten bringt zu Tage, mit welchen Dämmmaßnahmen am effektivsten Heizenergie eingespart werden kann. Das ist bei jedem Haus anders. Eine pauschale Aussage ist aus bauphysikalischen Gründen nicht möglich. Bevor Sie mit der Dämmarbeit beginnen, sollten Sie deshalb genau analysieren lassen, wo die meiste Wärme verloren geht, welche Massnahmen bauphysikalisch geeignet sund wirtschaftlich besonders sinnvoll sind.

Berechnung nach Glaser-Verfahren

Beispiel Dachdämmung

Temperaturverlauf Dämmebene

Temperaturverlauf Balkenebene

Luftfeuchtigkeit Dämmebene

Luftfeuchtigkeit Balkenebene

WUFI-Berechnungen

dynamischer Feuchtenachweis für Bauteile

Eine WUFI-Berechnung ist eine bauphysikalische Simulation, mit der geprüft wird, wie sich Feuchtigkeit und Wärme in Bauteilen über die Zeit verhalten. Sie wird vor allem eingesetzt, um Feuchteschäden, Schimmel oder Bauschäden bei Sanierungen und Neubauten zu vermeiden.

WUFI-Berechnung ist erforderlich bzw. gefordert, wenn…

1. Vom Regelaufbau abgewichen wird

  • keine DIN-Standardlösung
  • ungewöhnliche Schichtenfolgen oder Materialien
    → vereinfachter Tauwassernachweis (Glaser) reicht dann nicht aus.

2. Innendämmung ausgeführt wird

  • besonders bei massiven Außenwänden
  • fast immer gefordert wegen erhöhtem Feuchterisiko.

3. Denkmalgeschützte Gebäude

  • häufig Auflage der Denkmalschutzbehörde
  • Nachweis, dass keine Feuchte- oder Substanzschäden entstehen.

4. Fördermittel (KfW / BAFA)

  • wenn ein hygrothermischer Nachweis verlangt wird
  • typisch bei Innendämmung oder Sonderkonstruktionen.

5. Genehmigungs- oder Prüfauflage

  • Bauaufsicht, Prüfingenieur oder Brandschutz/ Bauphysik-Gutachten
  • oft bei größeren Nichtwohngebäuden.